Transferpressen für Textildruck
Das Bedrucken von Textilien ist komplexer als das Bedrucken von Papier.
Die unterschiedlichen Textilien erfordern dazu spezielle Farben und unterschiedliche Behandlungsarten.
Der hohe Gesamtfarbauftrag stellt eine Herausforderung dar, da dieser notwendig ist um das Gewebe vollständig zu durchdringen.
Zur Übertragung von Texten und Bildern auf Textilien werden häufig Transferpressen eingesetzt. Es werden dazu Kniehebelpressen oder Schwenkpressen eingesetzt.
Die Transferpresse bietet wesentliche Vorteile, gegenüber einem für den Hausgebrauch akzeptablen Bügeleisen. Sie ermöglicht ein schnelles Arbeiten und eine konstante Qualität. Die einmal eingestellten Arbeitsparameter wie Temperatur, Druck und Zeit bleiben während des gesamten Einsatzes stets gleichbleibend.
Die Heizfläche ist wesentlich größer als beim Bügeleisen.
Professionell können Textilien wie T-Shirts oder Kappen bedruckt werden.
Transferpressen erhalten einen konstanten Druck und eine konstante Temperatur über die gesamte Heizfläche.
Die Anwendung einer Transferpresse für Textildruck ist sehr vielseitig. Die Transferpresse kann fast jede Art und Form von Textilien bedrucken.
Die Anschaffung lohnt sich immer dann, wenn regelmäßig hohe Stückzahlen erforderlich sind.
Transferpressen werden in den verschiedensten Ausführungen wie zum Beispiel der Kniehebelpresse oder der Schwenkpresse angeboten.
Die Kniehebelpresse schließt die Heizplatte wie ein Krokodilmaul und agiert auf engsten Raum. Bei der Kniehebelpresse können, bedingt durch die Bauform, keine hohen Drücke erreicht werden. Die Heizplatte der Kniehebelpresse kann sich auf bis zu 230° aufwärmen. Ein professioneller Aufdruck bleibt somit lange auf den Textilien erhalten.
Die Schwenkpressen haben eine günstigere Bauform, die den Einsatz hoher Drücke erlauben. Bei der Schwenkpresse wird der Druck gleichmäßig auf die Bodenfläche verteilt und wird parallel über die Bodenplatte geschwenkt.
Die Betriebsart der Transferpresse kann manuell, elektromagnetisch, pneumatisch oder auch hydraulisch sein. Stufenlos kann der Druck am Gerät für den jeweiligen Einsatzfall eingestellt werden.
Die halbautomatische Transferpresse arbeitet mit einem besonderen Verschlußsystem. Nach einer vorgegebenen Anpresszeit wird die Presse von einem Elektromagnet automatisch geöffnet. Der Verschluss der Heizplatte geschieht manuell per Hand.
Die vollautomatische Transferpresse arbeitet mit einem Kompressor oder Hydraulikaggregat. Es wird nur der Startknopf gedrückt und den Rest übernimmt das Gerät, was eine gleichbleibende Druckverteilung garantiert. Sie arbeitet selbstöffnend und schwenkt automatisch den Untertisch.
Sie sind außerordentlich robust und deshalb für den täglichen Einsatz ausgelegt.
Zuerst wird die Transferfolie zugeschnitten. Die überstehenden Teile der Folie werden anschließend entfernt. Das zu bedruckende Material wird dann mit der Transferfolie in die Transferpresse gelegt. Die Farbbestandteile verbinden sich mittels Druck und Wärme in der Transferpresse. Dieser Vorgang wird als Fixierung bezeichnet. Die Transferfolie kann anschließend entfernt werden. Ein individuell gestaltetes Kleidungsstück ist nun das Ergebnis.
Mischgewebe, Polyestergewebe und Baumwolle ist hierfür geeignet.
Für die speziellen Anforderungen gibt es dazu ein reichhaltiges Zubehörprogramm und unterschiedliche Ausführungen.
Sets mit auswechselbaren Aufnahmeplatten oder Kappen und großformatige Transferpressen runden die Gesamtauswahl ab. Es können Aufnahmeplatten unterschiedlicher Größe eingesetzt werden.
Zum einfachen Entfernen von Farbresten werden teflonbespannte Heizplatten eingesetzt.
Polyesterflock in Weiß und heißversieglungsfähig, wird beim Sublimationsdruck eingesetzt. Mehrfarbige Motive können mittels Transferpapier aufgedruckt werden.
Die Flockfolie wird nicht beschnitten. Diese Trägerfolie enthält Farbpigmente und eine Deckschicht aus einem speziellen Kleber.